Wanderweg: 
Inhaltsbereich

Mein Abschied von der Wanderjugend

„Alle Veränderungen, sogar die meistersehnten, haben ihre Melancholie. Denn was wir hinter uns lassen, ist ein Teil unserer selbst. Wir müssen einem Leben Lebewohl sagen, bevor wir in ein anderes eintreten können.“ (Anatole France)

Mit diesen Zeilen möchte ich der Wanderjugend schweren Herzens „Lebewohl“ sagen. Ein knappes Jahr war sie Teil meines und ich Teil ihres Lebens. Und wir haben während dieser Zeit nicht nur so manch schöne Momente miteinander verleben, sondern auch einiges voneinander mitnehmen dürfen. Ich bin so vielen tollen engagierten Menschen begegnet, dafür bin ich unendlich dankbar! So einige von euch sind mir in so kurzer Zeit ans Herz gewachsen. Mir fällt es umso schwerer mich über diese Zeilen von euch zu verabschieden, da ich weiß, wie viele von euch sich eine_n längerfristige_n Ansprechpartner_in, Begleiter_in und Unterstützer_in gewünscht hätten. Und so gern ich auch weiterhin diese Person für euch geblieben und zu ihr geworden wäre, ist es für mich doch Zeit der Wanderjugend „Lebewohl“ zu sagen. Vielleicht wird mir die Gewissheit, dass ihr mit Claudia auch weiterhin eine geschäftsführende Bildungsreferentin an eurer Seite haben werdet, die stets ein offenes Ohr für euch haben wird – so wie sie es stets auch für mich hatte – den  Abschied und den Eintritt in das „andere Leben“ ohne Wanderjugend ein wenig erleichtern. Außerdem glaube ich ganz fest daran: „man sieht sich immer zwei Mal im Leben“ – und daher kehre ich zwar meiner Tätigkeit bei der Wanderjugend in NRW zum 31.01.2018 den Rücken zu, nicht jedoch den Menschen. Wir sehen uns… irgendwie… irgendwo… irgendwann. Danke für die gemeinsame Zeit!

 

Judith Münzberger