Wanderweg: 
Inhaltsbereich

Jung denken - Jugendarbeit und Jugendpolitik in Deutschland und Russland

Ende Oktober empfingen Ehren- und Hauptamtliche der Wanderjugend NRW im Jugendhof in Arnsberg Besuch aus der Stadt Dzerzhinsk. Die Gäste, Jugendarbeiter_innen und Pädagog_innen die in verschiedenen Jugendkulturzentren, Jugendklubs und Jugendparlamenten tätig sind, waren zum Austausch der Fachkräfte angereist.

Neben dem Kennenlernen der unterschiedlichen Bildungsorte und -einrichtungen für Kinder und Jugendliche rund um Arnsberg, Soest und Kleinenberg stand auch ein Besuch der Wanderjugend-Geschäftsstelle in Wuppertal auf dem Programm.
Die Gäste erhielten außerdem einen Einblick in die Schulungsarbeit der DWJ. Da im Jugendhof in Arnsberg zur gleichen Zeit eine Juleica-Schulung der DWJ stattfand, wurden an zwei Abenden die Gruppen gemeinsam "geschult".
Der erste gemeinsame Abend stand unter dem Thema "Erste Hilfe Outdoor". Ein Referent des DRK zeigte den Pädagog_innen und Jugendlichen wie man mit einfachen Mitteln Hilfestellungen geben kann, wenn jemand im Wald einen Unfall haben sollte. Die verschiedenen Tragemethoden wurden natürlich sofort ausprobiert.
Der zweite Abend wurde von zwei Juleica-Teilnehmern organisiert, die ihre Anleitungs- und Jugendleiterkompetenzen in die Praxis umsetzen sollten. Mit Hilfe von verschiedenen Spielen konnten die in Gruppen aufgeteilten russischen Gäste und Jugendlichen gemeinsam Zutaten für alkholfreie Cocktails erspielen. Ein großer Spaß für alle und so manch eine_r konnte sogar noch etwas für die eigenen Arbeit mitnehmen.
Natürlich lernten die russischen Pädagog_innen auch durch Exkursionen in NRW das Bundesland näher kennen, neben dem Besuch der DWJ-Geschäftsstelle in Wuppertal mit anschliessender Schwebebahn-Fahrt standen auch ein Besuch in Köln sowie ein Ausflug zum Möhnesee auf dem Programm.

In Gesprächen und im Austausch über die Arbeit der Haupt- und Ehrenamtlichen der Wanderjugend und den Pädagog_innen aus Dzerzhinsk wurden viele Unterschiede hinsichtlich Struktur und Förderung der Jugendarbeit in Russland und Deutschland deutlich, aber auch die Themen sind zum Teil sehr unterschiedlich. In eingen  Bereichen konnten die Gäste aus Dzerzhinsk Ideen und nützliche Informationen für ihre Arbeit mitnehmen.

Die geknüpften Kontakte werden nicht abreißen, sondern die Haupt- und Ehrenamtlichen der Wanderjugend NRW werden im April nach Dzerzhinsk reisen, um die Pädagog_innen zu treffen und einen Einblick in ihre Arbeitswelt zu erhalten.