Wanderweg: 
Inhaltsbereich

Gruppe und Meer

Ein Gruppenschulung mit wenig Wind, plötzlichem Gewitter, leckerem Essen, kleinen Kaninchen und anlegen/ankern an Inseln.

Die traditionelle Segelschulung der Wanderjugend fand in diesem Jahr wieder in den Niederlanden, auf der Lieblingstjalk der DWJ, der Res Nova, statt.
Bei tropischen Temperaturen trafen sich die Teilnehmenden am Mittwoch vor Fronleichnam im ruhigen und beschaulichen Hafen von Lelystad um die Res Nova zu entern.
Leider war der Tour in diesem Jahr vergönnt die Nordsee zu erreichen, denn nicht nur das Wetter sondern auch eine defekte Schleusenbrücke machten diesen Plan zunichte.
Aus diesem Grund wurde das Ijsselmeer intensiv erkundet und mit wenig Wind aber einem unerwartetem Gewitter erreichte die Gruppe für die erste Übernachtung eine kleine Insel in einem der zahlreichen Kanäle rund um das Ijsselmeer.
Die Wettersituation wurde nur etwas besser und so konnte am zweiten Tag gesegelt werden, doch leider hieß es nur sehr wenig: "Fertig machen zur Wende".
So legte die Tjalk am Abend im Hafen von Enkhuizen an. Nach dem obligatorischen Besuch der Kibbeling-Bude und der Eisdiele ging es zurück an Bord. Denn die Abende an Bord werden für den Austausch und für die Seminararbeit genutzt.
Die Entscheidung auf dem Ijsselmeer zu bleiben, war richtig, wie die Gruppe an diesem Abend erfuhr. Der Skipper des Nachbarschiffes berichtete von der defekten Schleusenbrücke.
Deshalb wurde am vorletzen Tag der Kurs in Richtung Markermeer und der Stadt Edam gesetzt. Mit einem Grillabend im sehr ruhigen und beschaulichen Hafen von Edam endete die Schulung auf dem Segelschiff, wobei der letzte Segeltag noch einmal für alle zum Erlebnis wurde.
Fast alle Segel, die die Tjalk besitzt wurden gehisst...so segelten die Teilnehmer_innen dem Hafen Lelystad entgegen.
Viel zu schnell waren die vier tollen Tagen zu Ende und die Teilnehmenden machten sich auf den Nachhauseweg...natürlich mit dem Wissen, dass die Res Nova für 2019 wieder gebucht ist!