Wanderweg: 
Inhaltsbereich

Vorbereitet sein für 1.Hilfe im Gelände

Die Herausforderungen der 1.Hilfe Outdoor

"Der Unfallort im Gebirge unterscheidet sich von dem im Flachland dadurch, dass er zwar viel schöner ist, aber höher liegt, mühsamer zu erreichen ist, keine Waagerechten kennt, kein Dach hat, fast immer zu heiß, zu kalt, zu nass ist, ein Artz nicht erreichbar ist und der Rettungsdienst nicht vorfahren kann."

Dr. med. Gottfried Neureuther

Genau mit dieser Problematik haben sich am 4. und 5. Juni 16 Teilnehmer*innen im 1.Hilfe Outdoor Kurs in Simmerath Rurberg beschäftigt. Vorbereitet sein für den Notfall im Gelände, Tipps und Tricks kennen, die helfen, Zeit sinnvoll zu überbrücken und das zu nutzen, was die Natur einem bietet.

In den intensiven 2 Tagen haben wir uns mit der Besonderheit der 1.Hilfe Outdoor auseinandergesetzt: Welche zusätzlichen Schwierigkeiten bestehen im Gelände? Was für Hilfsmittel kann man aus der Natur nutzen? Wie kann man jemanden bestmöglich transportieren?
Oder die einfache Tatsache der Ortbestimmung. Wie kann ich der Notfallzentrale meinen Standort durchgeben, sodass ich gefunden werde? Wie finde ich den nächsten Notfallpunkt? Wie kann ich hierfür mein Smartphone sinnvoll nutzen?
Zudem haben wir uns mit verschiedenen 1. Hilfe Sets beschäftigt: Was brauche ich für Materialien in meinem 1.Hilfe Outdoor Set, welches ich bei den verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen dabei habe? Was ist absolut nötig und wo kann ich Materialien aus der Natur zur Hilfe nehmen (z.B. Moos als Kühlung)?
Das Resümé war eindeutig: Begeisterte Teilnehmer*innen, die viele praktische Tipps mitnehmen und sich an so mancher Situation ausprobieren konnten.

Ein großen Dank an unsere zwei Lehrgangsleiter Klaus und Regine vom Deutschen Roten Kreuz Düren, die den Kurs so abwechslungsreich und aktiv gestaltet haben.


Hier geht's zur

Galerie