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Bis bald im Wald oder im Stollen...

Was liegt näher als am internationalen Tag des Geocachings, der immer am dritten Samstag im August stattfindet, ein Event für Geocacher_innen zu veranstalten!
Dies dachten sich auch die Verantwortlichen der Wanderjugend NRW, des LWL-Museums Zeche Nachtigall, des Event-Managements Outdoor Ruhr und des Stadtmarketings Witten. Mit ins Boot geholt wurde auch der SGV, der das SGV-Familienfest auf das Gelände der Zeche in Witten verlegte.

Am Samstag, den 19. August 2017 öffnete deshalb die Zeche Nachtigall ihre Tore für Familien, Geocacher_innen und interessierte Besucher_innen.
Auf dem Gelände verteilt wurden Aktivitäten wie Slacklining, Crossboccia und Nachen-Treideln für die Kinder und Jugendlichen angeboten. Clown Beppo versorgte diese den ganzen Tag über mit den passenden Luftballon-Utensilien. Die Kinder und Jugendlichen konnten sich Schachthüte basteln, Buttons selbst gestalten oder am Infostand des Geocaching-Vereins Ruhr e.V. die eigene Geschicklichkeit ausprobieren. Des Weiteren wurde in der Schmiede der Zeche den interessierten Kindern und Jugendlichen das selbst herstellen von Werkzeugen vorgeführt und sie konnten sich selbst etwas schmieden.
Ein Highlight für die jüngeren Besucher_innen des Cache-Days war das Nachen-Treideln. Mit kleinen Booten konnten die Kinder und Jugendlichen an einem Seil entlanghangelnd austesten wer dabei der/die schnellste auf dem Wasser ist. Dabei lies es sich nicht vermeiden, dass die/der eine oder andere auch mal nass wurde!

Für die Geocacher_innen wurden Klettervorführungen angeboten, der Infostand des Vereins Geocaching Ruhrgebiet war Anlaufpunkt um sich über Caches und vieles mehr auszutauschen. Allerlei Untensilien fürs Geocachen konnten am Verkaufsstand eines Shops für Geocacher erworben werden.
Ein Highlight für viele Cacher_innen war allerdings der Lockpicking-Workshop.
Lockpicking, sprich das Öffnen von Schlössern ohne Schlüssel, dient nicht nur dazu ein Schloss im Rahmen eines Caches zu "knacken". Es gibt spezielle Caches bei denen diese Fingerfertigkeit zwingend erforderlich ist. Seit dem Cache-Day ist auch eine Kiste in der Schmiede der Zeche endlich wieder offen - da war nämlich der Schlüssel verloren gegangen.

Neben diesen speziellen Angeboten für die Geocacher_innen konnten die interessierten Besucher_innen in das Geocachen "hineinschnuppern".
Eine Schnitzeljagd mit GPS-Gerät und unter Anleitung konnte auf dem Gelände der Zeche ausprobiert werden, eine weitere geführte Tour ging rund um das Gelände und ins Muttental hinein. Beide Touren, die im Laufe des Tages mehrmals angeboten wurden, waren sehr gefragt und rasch ausgebucht.
Die vom LWL-Museum angebotenen Stollenführungen waren bei den fast 1.000 Besucher_innen ebenfalls sehr begehrt, denn diese waren bis in den Nachmittag hinein ausgebucht.
Begeistert von den unterschiedlichen Angeboten auf dem weitläufigen Gelände waren auch die angereisten DWJ-Gruppen aus der Eifel und dem Sauerland.

Dank der tollen Unterstützung, vor allen Dingen personell, durch Cindy Kramer vom LWL-Museum Zeche Nachtigall, Anja Menzel vom Stadtmarketing Witten, dem Marketing-Team des SGV und Uwe Kühn vom Event-Management Outdoor-Ruhr kann der erste landesweite Cache Day der Wanderjugend NRW als erfolgreich verbucht werden.
Nach der Veranstaltung ist immer vor der Veranstaltung...zurzeit laufen weitere Gespräche mit allen Beteiligten ob es 2018 einen weiteren Cache Day wird...