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16.08.2010 - "Soziale Arbeit in Theorie und Praxis"
Geschrieben von: Siegfried Meereis   

Im Rahmen der internationalen Fachkräftetagungen der Deutschen Wanderjugend LV NW mit ihren russischen Partnern aus Dzerzhinsk findet vom 18. bis 25. August 2010 eine Fachkräftetagung zum Thema „Soziale Arbeit in Theorie und Praxis“ in Arnsberg statt. Eigentlich sollte diese Tagung bereits im April dieses Jahres stattfinden – aber wegen der isländischen Vulkanaschewolke und dem damit verbundenen Flugverbot haben die Organisatoren die Tagung auf den nun geplanten Augusttermin verschieben müssen.

Insgesamt werden 20 junge Fachleute aus dem Bereich der außerschulischen Jugendbildung nicht nur theoretisch sondern auch durch Exkursionen in unterschiedliche Arbeitsfelder der sozialen Arbeit mit dem Thema aus deutscher Sicht vertraut gemacht. Im kommenden Jahr reist eine deutsche Delegation in das russische Dzerzhinsk um dort das russische System der sozialen Arbeit kennenzulernen.

 
13.07.2010 - "DWJ versteckt Schätze für die DB Regio"
Geschrieben von: Mike Clausjürgens   

Erneute Kooperation zwischen der DWJ und der DB Regio:


Schätze heben – Kultur erleben!



Geocaching-Tour 1 (mit Julian Hallmann)

Über die Höhenwege des Bergischen Landes und manchmal mitten durchs Gelände führt Sie ein GPS-Gerät bis zum „Schatz“. Das Spannende: Die Zielkoordinaten müssen wie bei einer Schnitzeljagd zusammengesucht und -gerätselt werden.

Datum: 14.08.2010
Beginn 10 Uhr
Start-/Zielbahnhof: Bergisch Gladbach
Schwierigkeitsgrad: mittel
Dauer: ca. 3–4 Stunden
Anreise: Sie erreichen den Bf Bergisch Gladbach aus Richtung Köln mit der S 11.

Geocaching-Tour 2 (mit Jens Gronau)

Mitten in Duisburg liegt eine der schönsten Seenlandschaften des Ruhrgebiets: die Sechs-Seen-Platte. Hier entlang gilt es, an mehreren Stationen Aufgaben und Rätsel zu lösen, um die Koordinaten des nächsten Punktes zu erhalten. Am Ende wartet eine Überraschung auf Sie.

Datum: 11.09.2010
Beginn: 10 Uhr
Start-/Zielbahnhof: Duisburg-Entenfang
Schwierigkeitsgrad: leicht
Dauer: ca. 3 Stunden
Anreise: Sie erreichen den Bf Duisburg-Entenfang aus Richtung Duisburg Hbf mit der RB 37.

Mobil mit der Bahn

Mit Bus & Bahn ist die Anreise zu jeder Tour besonders umweltschonend. Als Startpunkt  für unsere zwei Touren haben wir deshalb jeweils einen Bahnhof ausgewählt, den Sie bequem mit dem  SchönerTagTicket NRW erreichen können. Eine verbindliche Anmeldung ist notwendig. Weitere Informationen und Anmeldungen hier.

 
01.07.2010 - DWJ-Geocaching-Projekt in Kooperation mit dem Emscher Landschaftspark
Geschrieben von: Mike Clausjürgens   

„Unter freiem Himmel. Picknick 2010: Kultur erleben im Emscher Landschaftspark“


Im Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 lädt der Emscher Landschaftspark die Besucher und Bewohner der Metropole Ruhr im Rahmen von „Unter freiem Himmel. Picknick 2010: Kultur erleben im Emscher Landschaftspark“ zu über 50 Events, künstlerischen Inszenierungen, Touren und Picknicks der ganz besonderen Art ein. An rund 30 Orte im grünen Herzen der Metropole Ruhr – von der Halde Emscherblick in Bottrop mit dem imposanten Tetraeder über die Kokerei Hansa in Dortmund mit verwunschener Industrienatur und dem Westpark an der Jahrhunderthalle Bochum bis hin zum Landschaftspark Duisburg-Nord – locken die unterschiedlichen Veranstaltungen und zeigen den Park in all seinen Facetten.
Wer in diesem Jahr noch immer keine Zeit gefunden hat den Emscher Landschaftspark zu erkunden, sollte die neuen Geocaching-Routen zum Anlass nehmen.

Lust auf Erlebnisse „unter freiem Himmel“? Der Emscher Landschaftspark wartet auf Sie!

Geocaching – Die Schatzsuche mit GPS
Ausgerüstet mit GPS-Gerät und Spürsinn durch den Emscher Landschaftspark:
Ab Anfang Juli kann man auf der Halde Hoheward in Herten/Recklinghausen rund um das große Himmelsobservatorium, auf der Halde Rheinelbe in Gelsenkirchen rund um die Landschaftskunst von Spiralberg und „Himmelstreppe“ und am Haus Ripshorst in Oberhausen im romantischen Gehölzgarten am Kanalufer, auf Schatzsuche gehen. Drei brandneue Routen, entwickelt in Zusammenarbeit mit der Deutschen Wanderjugend LV NW, führen zu spektakulären Orten im größten Regionalpark Europas, um dort den Cache zu heben. Das Besondere dabei: drei Touren = drei Caches = drei Lösungsworte für eine Verlosung mit tollen Preisen.

Zu gewinnen gibt es Outdoor-Pakete mit Rucksack, der Emscher Landschaftspark-Picknickdecke und passender Brotdose. Hierzu muss einfach nur die Frage im geborgenen Cache beantwortet und die Lösung an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. geschickt werden.
Werden alle drei Lösungen auf einmal eingesandt, wird der Rucksack vom Regionalverband Ruhr noch mit weiteren hochwertigen Preisen gefüllt. Also auf zur digitalen Schnitzeljagd in den zentralen Park der Metropole Ruhr!
Weitere Informationen sind unter

www.emscherlandschaftspark.de zu finden.

Und hier gibt es die Koordinaten für die drei Touren:
(Wichtiger Hinweis: Ab dem 08.07.2010 können die Schätze gehoben werden.)

Geocaching im Emscher Landschaftspark Ripshorst

Parkmöglichkeiten finden sich bei:
N 51°29.510'
E 6°53.969'

Station 1
Aufgabe: Sucht hier einen Hinweis N 51°29.567'
(magnetisch) E 6°54.019'
Station 2
Aufgabe: Welcher „wilde Eroberer“ wird hier zuerst genannt? N 51° _ _ . _ _ _
A = Position des zweiten Buchstaben des Lösungsworts im Alphabet E 06° _ _ . _ _ _

 

Station 3
Aufgabe: Hier findet ihr eine Ziffer, diese ist „B“ N 51°29.(A-3)87'
E 06°54.3(A-5)0'
Station 4
Aufgabe: Auch hier findet ihr mit leicht gehobenem Blick einen Hinweis. (C) N 51°29.61(B)'
(etwas Kletterei) E 06°54.(B-4)81'
Station 5
Aufgabe: Hier kommt man auch noch eine Etage höher. N 51°29.6(C-4)(B)'
D =Anzahl der kreisförmig angeordneten Streben, die das Dachfenster verkleiden. E 6°54.(C)(A-1)1'
Finale
N 51°2(B).(A- 4)(C+2)2'
E 6°53.(D+68)(A)'

 

Geocaching im Emscher Landschaftspark Hoheward

Station 1
Aufgabe: A = Anzahl der Buchstaben des Names der hier genannten steinzeitlichen Kultstätte? N 51°34.355'
X = Anzahl Treppenstufen bis zur ersten Aussichtsplattform (gerundet auf ganze Zehner) E 7°10.254'
Station 2
Aufgabe: Sucht hier einen Hinweis („B“) N 51°34.(A+12)3'
(die 6.) E 7°10.1(A+68)'
Station 3
Aufgabe: C = Anzahl der runden grünen Punkte in den Stahlträgern N 51°34.1(B)5'
E 7°10.(B-3)92'
Station 4
Aufgabe: In welchem Zeichen steht die Sonne bei der Frühlings-Tag-Nacht-Gleiche? N 51°33.9(C+40)'
D = Anzahl der Buchstaben des Lösungswortes E 7°10.(A+9)3'
Finale:
N 51°34.(C-D-11)(B+1)'
E 7°10.(D-6)(A+X+D-C-117)'

 

Geocaching im Emscher Landschaftspark Halde Rheinelbe

Station 1
Aufgabe: A = Anzahl der Städte, die durch die Statue dargestellt werden. N 51°29.028'
(A=7, da das Schild leider verschmiert wurde, hier die Lösung) E 7°06.051'
Station 2:
Aufgabe: Welcher Künstler schuf die „Himmelstreppe“? N 51°29.(A+5)8'
B = Anzahl der Buchstaben seines Vornamens E 7°05.(16-A)27'
Station 3:
Aufgabe: Hier findet ihr einige Stelen. Diese haben auf halber Höhe ein Loch. N 51°29.(B-4)3(A)'
Schnipst mit den Fingern in dieses. Ist der erzeugte Ton hoch oder tief? E 7°06.1(B+6)'
„C“=3 wenn der Ton hoch ist.
„C“=11 wenn der Ton tief ist.
Finale:
N 51°29.(A-(B+1))(C*8-1)'
E 7°06.(C+1)(B-2)'
 
24.06.2010 - Presseinformation des LJR NRW: "Prävention statt Führungszeugnis"
Geschrieben von: Administrator   

"Prävention statt Führungszeugnis"

Landesjugendring NRW setzt auf weitsichtige Konzepte statt voreiligen Schnellschüssen


Anlässlich der gerade in Schwerin stattfindenden Jugend- und Familienministerkonferenz hat sich der Landesjugendring NRW vehement gegen die Einführung verpflichtender Führungszeugnisse für Ehrenamtliche in der Jugendverbandsarbeit ausgesprochen. In seiner Position „Prävention statt Führungszeugnisse“ setzen die Jugendverbände in NRW auf ein umfassendes Präventions- und Interventionskonzept und stellen Führungszeugnisse als für Jugendverbände angemessenes Instrument zur Verhinderung von Missbrauch in Frage.

„Jugendverbände sind selbstorganisierte und freiwillige Zusammenschlüsse von jungen Menschen. Auch die Verantwortlichen, Leitungen und Vorstände der Jugendverbände sind zumeist junge Ehrenamtliche“ erläutert Alexandra Horster, Vorsitzende im Landesjugendring NRW. Die Einführung von Führungszeugnissen für Ehrenamtliche in der Jugendverbandsarbeit stelle Hunderttausende unter Generalverdacht und behindere zivilgesellschaftliche Gestaltungskraft. „Ehrenamtliches Engagement verdient Vertrauen, Anerkennung sowie Strukturen, die es unterstützen und nicht erschweren“, so Alexandra Horster.

In seiner Hauptausschuss-Sitzung hat der Landesjugendring NRW nun ein umfassendes Konzept zur Prävention und Intervention beschlossen, das nachhaltige und weitsichtige Kernbausteine zur Verbesserung der Prävention sexuellen Missbrauchs in der Kinder- und Jugendverbandsarbeit vorsieht:. Hierzu gehören unter anderem der verstärkte Fokus auf Aufklärung und Sensibilisierung, umfassende Qualifizierung, ein verbindlicher Verhaltenskodex für ehrenamtlich und hauptberuflich Mitarbeitende sowie die Einführung von Krisenleitfäden und ein verbindliches und qualitätsgesichertes Krisenmanagement.

Der Beschluss inklusive der dezidierten Erläuterungen der hier angesprochenen Schlagworte kann unter www.ljr-nrw.de eingesehen werden und steht dort auch zum Download bereit.

 
21.04.2010 - Presseinformation des LJR NRW: "Wahl-O-Mat gestartet"
Geschrieben von: Administrator   

„Wahl-O-Mat zur Landtagswahl NRW startet am 17.04.2010

Jugendverbände unterstützen den Wahl-O-Mat und rufen junge Menschen zur Wahl auf“


Am Samstag, 17. April 2010 geht der Wahl-O-Mat in Nordrhein-Westfalen wieder online. Bereits zur letzten Landtagswahl erfolgreich eingesetzt, bietet der Wahl-O-Mat auch dieses Mal wieder Entscheidungshilfen zur Frage „Wen soll ich wählen?“.
Der Wahl-O-Mat ist ein Kooperationsprojekt der Bundeszentrale für politische Bildung, der Landeszentrale für politische Bildung NRW und dem Landesjugendring NRW.

„Für die Jugendverbände ist der Wahl-O-Mat ein tolles Online-tool, um junge Menschen für politische Themen zu interessieren. Mit Hilfe des Wahl-O-Mat lassen sich hervorragend spannende Diskussionen anzetteln“ berichtet Alexandra Horster, Vorsitzende im Landesjugendring NRW. „Wenn sie sich mit konkreten Fragen auseinandersetzen, merken junge Menschen plötzlich, wie stark politische Entscheidungen sich ganz konkret auf ihre Lebenssituation und ihre Zukunftsperspektiven auswirken. Für die Jugendverbände ist daher auch wichtig, dass eine Jugendredaktion die 38 Fragen im Wahl-O-Mat erarbeitet und die Perspektive der jungen Generation auf Politik einbringt.“

Mit „Sinnvoll wählen“ führt der Landesjugendring parallel eine eigene landesweite Kampagne durch, um junge Menschen dafür zu gewinnen, zur Wahl zu gehen. Gleichzeitig ruft der Landesjugendring NRW dazu auf, ein klares Zeichen gegen rechtsextreme und demokratiefeindliche Parteien zu setzen. Kurz vor der Landtagswahl wird der Landesjugendring dazu eine Postkartenaktion an Erstwähler/innen starten mit dem Titel: „Die Null muss stehen - keine Stimme für rechtsextreme Parteien“.

Weitere Informationen unter:
www.wahlomat.de
www.sinnvollwaehlen.de

 
25.03.2010 - Neuer Landesvorstand bei der Deutschen Wanderjugend LV NW
Geschrieben von: Siegfried Meereis   

Soeben wurde auf der diesjährigen Frühjahrsdelegiertenkonferenz der Deutschen Wanderjugend, Landesverband Nordrhein-Westfalen, der Landesvorstand neu gewählt.

Alter und neuer Landesvorsitzender ist Peter Stracke aus Arnsberg (SGV).
Ebenfalls wieder gewählt wurde der bisherige stellvertretende Landesvorsitzende, Karsten Mügge aus Dringenberg (EGV). Als neuer zweiter stellvertretender Vorsitzender wurde Arno Koppe aus Duisburg (SGV) gewählt.

Alle weiteren Wahlergebnisse in Kürze:

Beisitzer: Lucas Vogt, Müschede (SGV)
Beisitzerin: Brigitte Palm, Monschau-Konzen (EV)
Beisitzerin: Anja Liedtke, Langerwehe (EV)
Beisitzer: Guido Slembeck, Bad Driburg (EGV)

Finanzausschussvorsitzender: Ulli Temme, Kleinenberg (EGV)

Rechnungsprüfer: Jörg Werdite, Arnsberg (SGV)
Rechnungsprüfer: Marcel Schnellmann, Husen (EGV)

Vertreter des Jugendherbergswerkes Rheinland: Hardy Creutz, Stolberg (EV)
Vertreter des Jugendherbergswerkes Westfalen-Lippe: Helmut Zimmer, Husen (EGV)

Vertreter des Landesjugendringes Hauptausschuß: Mike Clausjürgens (LV NW)
Vertreter des Landesjugendringes Hauptausschuß: Siegfried Meereis  (LV NW)

Vertreter des Landesjugendringes Vollversammlung: Peter Stracke (SGV)
Vertreter des Landesjugendringes Vollversammlung: Arno Koppe (SGV)
Vertreter des Landesjugendringes Vollversammlung: Mike Clausjürgens (LV NW)
Vertreter des Landesjugendringes Vollversammlung: Siegfried Meereis (LV NW)

 
14.03.2010 - Jugendwanderführer/-in – Neue anerkannte Ausbildung
Geschrieben von: Mike Clausjürgens   

Schöne Aussichten bestaunen, stundenlang durch den Wald laufen? –„langweilig!“ und „das macht keinen Spaß!“ Das dürften wohl die Antworten vieler Kinder und Jugendlicher auf das Wandern sein. Hier haben es Wanderführer/-innen und Jugendleiter/-innen besonders schwer, die Kids zu motivieren und Spaß zu vermitteln. Aber gerade bei der Vermittlung von Spaß am Wandern spielen die Jugendleiter/-innen und Wanderführer/-innen eine ganz zentrale Rolle. Aus diesem Grund haben die DWJ Bundesebene, der DWJ Landesverband NW und verschiedene DWJ-Landesverbände und Mitgliedsvereine gemeinsam mit dem Fachbereich Wandern des Deutschen Wanderverbandes einer Herzensangelegenheit Raum gegeben und ein Ausbildungskonzept für Jugendwanderführer/-innen erarbeitet.

Mit der neuen anerkannten Jugendwanderführerausbildung wird eine Lücke im Qualifizierungsangebot für ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen geschlossen. Die Qualifizierung der Mitarbeiter/-innen ist besonders wichtig, daher soll die erfolgreiche Teilnahme an verschiedenen Ausbildungen innerhalb des Verbandes anerkannt werden und den Zugang für weitere Ausbildungsmaßnahmen erleichtert werden. So können interessierte Jugendleiter/-innen und Wanderführer/-innen ab September 2010 an einem Wochenende das Zertifikat „Jugendwanderführer/-in“ erwerben. Die Ausbildung hat schwerpunktmäßig die Gestaltung von kind- und jugendgerechten Wanderungen zum Inhalt. Aber auch die Auswertung und Weiterentwicklung von Methoden und Ausbildungsinhalten soll eine Rolle spielen.

Voraussetzung für die Zertifikatsvergabe zur/m Jugendwanderführer/-in ist die Juleica oder die Wanderführerausbildung. Die Deutsche Wanderjugend und der Deutsche Wanderverband haben sich darauf geeinigt, dass die beiden vorausgesetzten Ausbildungen gegenseitig anerkannt werden. Juleica-Inhaber/-innen mit Ausbildung zur/m Jugendwanderführer/-in können das Zertifikat „Wanderführer / Natur- und Landschaftsführer“ erhalten, wenn sie an einer DWV-Wanderführer-Schulung im Umfang von 20 UE (Unterrichtseinheiten)  teilnehmen. Anerkannte DWV-Wanderführer/-innen können mit dem Zertifikat Jugendwanderführer/-in und einem weiteren DWJ-Lehrgang (10 UE) die Juleica beantragen.

Also lasst auch euch vom 10. bis zum 12. September 2010 im Spessart zu einer/m Jugendwanderführer/-in ausbilden und verleiht euren Wanderungen den nötigen Kick, um Kindern und Jugendlichen Spaß und Freunde am Wandern zu vermitteln.


Anmeldungsbogen und weitere Informationen findet Ihr unter: www.wanderjugend.de

 
15.02.2010 - Multiplikatorenschulung: Auf die richtige Schiene setzen...
Geschrieben von: Siegfried Meereis   
Ort: DWJ-Geschäftsstelle, Wuppertal
Beginn: 13. März 2010, 10:30 Uhr
Ende: 13. März 2010, 16:30 Uhr
Kosten: 10,00 Euro
Fahrtkosten: werden nach DWJ-üblichen Sätzen erstattet.


Unter Berücksichtigung aktueller Tendenzen der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit möchten wir uns in diesem Tagesseminar mit den traditionellen Strukturen von Kinder- und Jugendverbänden beschäftigen. In einem zweiten Schritt soll überprüft werden, ob diese noch zukunftsfähig sind.

Folgende Schwerpunkte bilden den Inhalt dieses Tagesseminars:

  • Brainstorming: Aktueller Stand der Kinder- und Jugendverbände
  • Gesellschaftliche Veränderungen und ihre Auswirkungen auf die Vereinslandschaft
  • Chancen für die zukünftige Arbeit der Kinder- und Jugendverbände
  • Die Zukunft der Wanderbewegung und ihrer Jugendarbeit

Wir würden sehr begrüßen, wenn wegen der Aktualität dieses Themas, sich TeilnehmerInnen aus allen drei Mitgliedsvereinen an diesem Seminar beteiligen.

 
28.01.2010 - Projekt zum Pakt mit der Jugend "Jugend zwischen Krieg und Frieden"
Geschrieben von: Mike Clausjürgens   

"Jugend zwischen Krieg und Frieden"


Im Laufe der vergangenen Jahre haben wir einige Projekte zu den Mitbestimmungs- und Mitgestaltungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen durchgeführt und dabei mit einigen PolitikerInnen diskutiert. Dieses Projekt im Rahmen des „Pakt mit der Jugend“ des Landes NRW war genauso und doch ganz anders.

Genauso weil wir auch im Rahmen dieses Seminars mit Politikerinnen und Politikern unterschiedlicher Parteien diskutiert haben.

Ganz anders weil wir uns diesmal nicht mit „kleinen“ kommunalen Themen auseinander gesetzt haben, sondern mit den „großen“ Fragestellungen rund um Krieg und Frieden in der Welt, also auch mit den Auslandseinsätzen der Bundeswehr.

Die drei Artikel der Jugendlichen der Projektgruppe geben einen Einblick in die spannende Arbeit.


Vorbereitung

VorbereitungenIn Vorbereitung auf die politische Diskussion zum Thema „Jugend zwischen Krieg und Frieden“ trafen wir uns zunächst in kleinen Ortsgruppen im Sauerland, in Eschweiler und in Dringenberg. Bei unserem ersten Treffen machten wir ein Brainstorming, sodass deutlich wurde, wie viel wir über den Afghanistaneinsatz schon wussten und welche Themen uns interessierten. Daraufhin erhielten wir von Mike Quellen und informative Texte, mit denen wir uns bis zum nächsten Treffen auseinandersetzten. Außerdem erhielten wir zwei Bücher, zum einen „Himmel und Hölle“, das sich mit der Entstehung von Terrorismus auseinandersetzt, zum anderen „Himmel über Falludscha“, das von den Erlebnissen und Gefühlen eines jungen US-amerikanischen Soldaten im Irakkrieg handelt. Als wir uns nach sechs Wochen wiedertrafen, hatten wir alle viel über vergangene und aktuelle Ereignisse in Afghanistan gelesen. So konnten wir uns dort und auch am 13. November in Köln austauschen und über schwierige Themen diskutieren. Hierbei wurde deutlich, dass viele Probleme bei diesem Thema berücksichtigt werden müssen. Auch in Köln setzten wir uns mit Artikeln, vor allem mit Stellungnahmen des Verteidigungsministeriums auseinander. So entstand eine Sammlung von Fragen und Themen, die wir den Politikern stellen wollten.

Projektwochenende

ProjektwochenendeWährend eines dreitägigen Seminares in der Jugendherberge Köln-Deutz waren die Jugendlichen in der Lage, die zuvor erarbeiteten Themenbereiche gemeinsam zu diskutieren. Ziel war es, eine gemeinsame Basis für die Podiumsdiskussion zu schaffen, die für das Projekt „Jugend zwischen Krieg und Frieden“ den Höhepunkt darstellte.

Hierzu waren im Vorfeld spannende Persönlichkeiten aus Parteipolitik und Aktivistenkreisen eingeladen worden, deren Zuspruch durchweg positiv ausfiel, einzig ein Vertreter der CDU/CSU wurde vermisst. Währenddessen waren Hannelore Tölke, Stadtverordnete der LINKEN in Bonn in Vertretung des leider Verhinderten Paul Schäfer sowie Dr. Ralf Heinen (SPD) aus dem Kölner Stadtrat, der in Afghanistan ein Schulprojekt voran treibt in die Alte Feuerwache Köln gekommen. Ebenfalls ließ es sich Patrik Kupischke aus dem Arbeitskreis Internationles der GRÜNEN nicht nehmen, einen wichtigen Teil zum Diskurs beizutragen, während Manfred Stenner, Geschäftsführer des Netzwerkes Friedenskooperative stellvertretend für die außerparlamentarische Opposition den Jugendlichen Rede und Antwort stand.

ProjektwochenendeSchnell ließ sich feststellen, dass aufgrund der sorgfältigen Vorbereitungen die Gespräche einen fruchtbaren Verlauf nehmen würden und sich alle Beteiligten auf Augenhöhe begegnen konnten. Durch den kurzfristigen bedauerlichen Ausfall von Elke Hoff( FDP, MdB) aus Krankheitsgründen ergab sich die Möglichkeit, auf der Basis eines gemeinsamen Grundtenors differenzierte Ideen für die Veränderung der Situation in Afghanistan zu entwickeln. Hier erwies sich in besonderer Weise Herr Dr. Heinens Erfahrung in konkreter Arbeit als wichtig, denn sein Projekt in Kabul trägt bereits seit Jahren vor Ort einen wichtigen Teil zum direkten Fortschritt der Entwicklungsmaßnahmen in Afghanistan bei. Auch die Anwesenheit von Herrn Stenner brachte einen großen Schatz an konkretem Wissen in die Gespräche mit ein, denn ohne auf parteipolitische Richtlinien Rücksicht nehmen zu müssen, konnte er auf Basis ganz persönlicher Positionen das Gespräch voranbringen.

ProjektwochenendeFrau Hannelore Tölke, die ebenfalls ursprünglich aus Kreisen der Friedensbewegungen stammt, stellte ihrerseits sehr klar die Position ihrer Partei heraus, die im medialen Tagesgeschehen oft so verkürzt wird, dass eine differenzierte Betrachtung nur schwer möglich ist. Herr Patrick Kupischke trug schließlich dazu bei, sehr genau die Unterschiede zwischen den grundsätzlich ähnlichen aber dennoch nicht deckungsgleichen Positionen zu klären, was dem Diskussionsverlauf die nötige Darstellungsschärfe verlieh.

Im Konsens ließ sich vor allem um das Stichwort „Verantwortung“ herum festhalten, dass eine Arbeit der Staatengemeinschaft in Afghanistan richtig und wichtig ist, und das auch Deutschland seinen Teil dazu beitragen soll und muss, die Lage in Afghanistan dauerhaft zu verbessern. Festgehalten wurde hier insbesondere die dringende Notwendigkeit der Deutschen Polizeiarbeit sowie die Rolle ziviler, konkreter Projekte. Selbstverständlich waren die zwei Stunden des Podiumsgespräches nicht genügend, um umfassende Lösungsansätze zu erarbeiten. Dennoch erhielten die Jugendlichen einen intensiven Eindruck über die Probleme des Landes und konnten ihre eigene Meinung weiterentwickeln und festigen.

Auswertung

Die anwesenden Parteien Linke, SPD, Grüne und die Friedenskooperative waren fast durchgehend einer Meinung. Die Definition von Krieg lautete nach unserer Überlegung „Organisierte Auseinandersetzung zweier Fraktionen mit militärischen Mitteln“. In Afghanistan herrscht Krieg und die Bundeswehr soll aus Afghanistan raus. Die Meinungsgleichheit hatte zur Folge, dass die erwartete Diskussion nicht so stark entfachte. Auch deshalb, weil CDU und FDP leider nicht vertreten waren.

Es wurde klar, dass die zivilen Strukturen gestärkt werden müssen. Dabei erhielt Herr Dr. Heinen besondere Bewunderung für das Schulprojekt, dass er in Kabul unterstützt.
Wir kamen zu dem Schluss, dass es keine Sofortlösung gibt, dass aber dringend etwas geändert werden muss.

Eine Truppe, die Afghanistan angreift und eine nachfolgende Truppe, die die Aufgabe hat wiederaufzubauen kann nicht die richtige Vorgehensweise sein. Die Diskrepanz zwischen zwei von uns gezogenen Schlüssen wurde deutlich: Zwar soll die Bundeswehr raus, aber die Hilfe beim Aufbau ist ebenfalls sehr wichtig.

Unser Fazit ist: Das Wochenende war sehr gelungen und informativ und hat uns verschiedene Meinungen und Ansichten klar gemacht und näher gebracht.

 
13.01.2010 - Geocaching fördern und Natur schützen

Geocaching fördern und Natur schützen

Der Deutsche Wanderverband, die Deutsche Wanderjugend und GARMIN Deutschland kooperieren miteinander und werben für naturverträgliches Geocaching

Auf der Auftakt-Pressekonferenz zum Wanderwochenende der Reisemesse CMT in Stuttgart haben am 12.01.2010 der Deutsche Wanderverband (DWV) und GARMIN Deutschland, Marktführer von GPS-Outdoorgeräten, ein gemeinsames Positionspapier „Naturverträgliches Geocaching“ vorgestellt. Darin bekennen sich die Kooperationspartner dazu, die Freizeitaktivität Geocaching zu fördern und gleichzeitig für ein naturverträgliches Verhalten bei der modernen Schatzsuche zu werben.


Immer mehr Menschen entdecken den Spaß daran, mit Hilfe von GPS-Geräten auf Schatzsuche zu gehen. Damit diese Freizeitaktivität nicht zur Belastung der heimischen Tier- und Pflanzenwelt wird, geben der DWV – unterstützt von der Deutschen Wanderjugend (DWJ) – und GARMIN Deutschland gemeinsam Empfehlungen für naturverträgliches Geocaching heraus. Die Kooperationspartner begrüßen die zunehmende Nutzung von GPS-Geräten für das Geocaching. Mit ihrem Positionspapier wollen der Deutsche Wanderverband als anerkannter Naturschutzverband und GARMIN Deutschland die Geocacher zu einem Naturerlebnis im Einklang mit den Belangen des Naturschutzes ermuntern.

Die wesentlichen Aussagen des Positionspapieres machen deutlich, dass schützenswerte Lebensräume, insbesondere von bedrohten Pflanzen- und Tierarten, nicht durch das Geochaching gefährdet werden dürfen. So sind Naturschutzgebiete abseits der Wege sowie gesetzlich geschützte Biotope kein Ort für Schatzverstecke. Höhlen und Baumhöhlen sind ebenfalls nicht für Caches zu nutzen. Auch wenn sie unbewohnt erscheinen, können sie doch lebenswichtiger Rückzugsraum für viele Tierarten sein. Es wird dafür geworben, dass sich die Geocacher im Frühjahr und Frühsommer während der Brut- und Setzzeiten von Vögeln und Wildtieren besonders rücksichtsvoll in der Natur verhalten.

Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, Präsident des DWV, erklärt: „Wir freuen uns, wenn Menschen durch das Geocaching den Weg in die Natur finden. Gerade Jüngere werden durch diese Outdoor-Aktivität angesprochen. Wir machen uns dafür stark, dass dies ohne Konflikte mit dem Naturschutz erfolgt.“ Der Deutsche Wanderverband will, so der Präsident, das Geocaching als positive Form der Naturerfahrung fördern und gleichzeitig die Geocacher für Naturschutzbelange sensibilisieren und über schützenswerte Lebensräume informieren. „Wir wollen mit dem starken Partner GARMIN Brücken schlagen und möglichst viele Mitstreiter für den Naturschutz bei den Geocachern gewinnen“, so der Verbandspräsident. „Daher freuen wir uns über die Akzeptanz unserer Ziele beim Unternehmen GARMIN.“

„Das Thema Geocaching als Freizeit-Aktivität für die gesamte Familie ist höchst interessant“, sagt Tom Mühlmann, Manager Marketing Communications GARMIN Deutschland. „Daher unterstützen wir es durch vielfältige Aktionen. Wir sind uns aber auch der Umwelt-Problematik bewusst, die eine Ausbreitung dieses Trends mit sich bringen kann. Daher haben wir uns gerne entschieden, den Deutschen Wanderverband bei seiner Initiative ‚Naturverträgliches Geocaching‘ zu unterstützen und einen Beitrag zu leisten, so dass Geocaching und Naturschutz gut miteinander harmonieren.“

Die DWJ wirbt für das Geocaching und unterstützt das Freiwilligenteam „Geocaching.de“. Dieses Team betreut in seiner Freizeit die Informationsplattform www.geocaching.de und die Schatzversteck-Datenbank www.opencaching.de. Dort sind die Koordinaten vieler Schatzverstecke veröffentlicht, unter anderem auch kindgerechte und familienfreundliche. Die Seite www.geocaching.de gibt Hinweise zum umweltverträglichen Verhalten und stellt in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) die deutschen Naturschutzgebiete vor, in denen der Schutz der Natur Vorrang vor den Freizeitaktivitäten der Menschen hat. Jörg Bertram, Geschäftsführer der DWJ, sagt: „Es sind überwiegend Individualisten, die allein, zusammen mit Freunden oder der Familie diese schöne Form der Schatzsuche betreiben. Die Freunde des Geocaching sind nicht in Vereinen organisiert und erfreuen sich gleichermaßen wie die Wanderer daran, draußen in der Natur unterwegs zu sein. Über die Infoplattform geocaching.de und die automatischen Naturschutzinfos in der Schatzversteck-Datenbank opencaching.de können wir die wachsende Anzahl der Geocacher erreichen und sie noch besser sensibilisieren.“

Der DWV als Fachverband für Wandern und Naturschutz will – unterstützt von der DWJ – mit seinem Kooperationspartner GARMIN Infomaterial zu Geocaching und Naturschutz erstellen, Veranstaltungen anbieten und im Internet für einen sensiblen Umgang mit der Natur werben. Die Kooperation ist zunächst für drei Jahre angelegt und möchte dazu beitragen, dass Konflikte zwischen Naturnutzern und Naturschützern minimiert werden.

Weiterführende Info:


Ein Hobby, das immer mehr Anhänger findet, ist das Geocaching (sprich: „Geokäsching“, englisch: Geo = Erde, Cache = Speicher oder geheimes Lager). Dabei handelt es sich um die moderne Form der Schatzsuche. Aus Schatzversteck-Datenbanken im Internet holt man sich die Koordinaten für einen versteckten Schatz, den „Cache“. Meist handelt es sich dabei um eine Plastikdose, gefüllt mit einem Logbuch und an sich wertlosen Tauschgegenständen, wie beispielsweise einer Figur aus einem Überraschungsei. Die Koordinaten werden in ein GPS-Gerät eingegeben, das Satellitensignale empfängt und eine genaue Positionsbestimmung ermöglicht. Meist müssen bei der Suche auch kleine Aufgaben oder Rätsel gelöst werden. Der Schatz befindet sich oft in natürlichen oder künstlichen Hohlräumen wie Baumwurzeln, Felsnischen oder Mauerlücken. Wer den Schatz findet, trägt sich in das „Logbuch“ ein. Dabei handelt es sich um einen Papierstreifen oder ein kleines Heft. Eventuell wird dann die Figur gegen ein anderes kleines Mitbringsel getauscht. Zuhause wird dann im Internet in der Schatzversteck-Datenbank dokumentiert („geloggt“), dass man den Schatz gefunden hat. Insgesamt gibt es in Deutschland mehr als 110.000 Caches. Weltweit sind es schon knapp eine Million.


Infos zum naturverträglichen Geocaching geben auch die Internetseiten:

www.geocaching.de

www.bfn.de/natursport/info/

 
04.01.2010 - Ein erfolgreiches und gesundes Neues Jahr
Geschrieben von: Administrator   

Allen Mitgliedern und FreundInnen der Deutschen Wanderjugend wünschen wir ein frohes und gesundes Neues Jahr.

Wir freuen uns auf viele gemeinsame Stunden und eine gewohnt gute Zusammenarbeit. Ab sofort ist unser Büro wieder zu den gewohnten Zeiten besetzt.

Das Team der Geschäftsstelle

 
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